Forschungsprojekte

Blitzschlag

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Messung von Blitz-Häufigkeiten und Blitzstrom-Parametern in der Nähe künftiger Offshore-Windparks

Fachhochschule Kiel, Institut für eleketrische Energietechnik

Prof. Dr. Klaus Scheibe


Blitzströme stellen für exponierte Anlagen wie Offshore-WEA eine wesentliche Bedrohung dar und können das Betriebsverhalten einer Windenergieanlage beim direkten Einschlag beeinflussen. Aus diesem Grunde sind Blitzschutzmaßnahmen vorzunehmen. Ziel des Forschungsprojektes ist die Gewinnung von Blitzstromwerten auf dem Meer.

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Meterologie

fino3-forschung-windtest Meteorologische Messungen am Windmessmast der Offshore-Forschungsplattform FINO3: Beschaffung und Installation des Messsystems, Betrieb, Überwachung, Auswertung der Messgrößen und Instandhaltung

WINDTEST Kaiser-Wilhelm-Koog GmbH

Dipl.-Oz. Detlef Kindler


Ziel ist die Ermittlung physikalisch-meteorologischer Größen u.a. der Windverteilung an einem 100 Meter hohen Windmessmast.

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Windturbulenz

fino3-forschung-turbulenz Messung und Analyse hochfrequenter Turbulenzanteile (< 10 kHz) im Offshore-Wind zur Optimierung von aerodynamischen Blattprofilen

Fachhochschule Kiel, Institut für Konstruktion und Entwicklung

Prof. Dr. Alois Peter Schaffarczyk


Ziel des Projektes ist die Untersuchung von Turbulenzen im On- und Offshore-Wind. Hierfür werden mit piezoelektrischen Messgebern hochfrequente aerodynamische Windanteile an unterschiedlichen Standorten gemessen.

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Turmschwingungssensoren

Erprobung von Turmschwingungssensoren für Windenergieanlagen

Reese und Thies Industrieelektronik GmbH


Die Fa. Reese und Thies Industrieelektronik GmbH aus Itzehoe erprobt auf FINO3 ihre für Windenergieanlagen entwickelten Turmschwingungssensoren. An der Mastspitze, auf halber Masthöhe sowie am Mastfuß sind Sensoren vom Typ CS2TU installiert worden, die Schwingungsamplitude und die -frequenz des Mastes aufnehmen und an die Auswerteeinheit im Messgerätecontainer übertragen. Damit kann nun u.a. das Verhalten des Bauwerkes unter verschiedenen äußeren Einflüssen (Seegang, Wind) dokumentiert werden.

   

Wellenverhalten

fino3-forschung-wellenSeegangs- und Brechererfassung mittels Doppler-Messung zur Untersuchung der raum-zeitlichen Veränderungen im Seegangsfeld im Einflussbereich von Offshore-Bauwerken

GKSS Forschungszentrum Geesthacht

Dr. Friedwart Ziemer


Die Radarmessung von Wellenkämmen soll Klarheit über das Verhalten von großen steilen Wellen auf See schaffen. Das neue Verfahren wurde von Wissenschaftlern des GKSS-Forschungszentrums entwickelt und wird auf der Forschungsplattform FINO3 erstmals im Dauereinsatz getestet.

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Georeferenzierung

Realisierung eines permanenten Höhenbezugs auf FINO3

Bundesanstalt für Gewässerkunde

Dr.-Ing. Astrid Sudau


Ziel des Projektes ist die Georeferenzierung von auf der FINO-3 erfassten Wasserstandsdaten. Diese sind für verschiedene Anwendungen von Interesse (Hydrologie, Forschung im Bereich Meeresspiegelanstieg, Kalibrierpunkte für Satellitenaltimetermessungen usw.), allerdings verfügen die erfassten Wasserstandsdaten über keinen Höhenbezug. Damit ist ein direkter Vergleich der erfassten Wasserstandsdaten mit den an Land erfassten Daten bislang nicht möglich bzw. für eine Vielzahl von Anwendungen (u.a. alle oben genannten) können die Wasserstandsdaten nicht genutzt werden. Mithilfe des GNSS1-Systems ist es möglich, auf der der FINO-3 einen Höhenbezug zu realisieren und durch eine einmalige Verbindungsmessung zwischen der GNSSAntenne und dem Radarpegelnullpunkt die erfassten Wasserstandsdaten exakt zu georeferenzieren bzw. diese mit einem exakten Höhenbezug zu versehen.

 

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Vogelzug

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Messungen zur Vogelzugforschung auf der Forschungsplattform FINO3 vor dem Hintergrund der geplanten Offshore-Windenergie-Nutzung

Avitec Research GbR

Dipl.-Geogr. Reinhold Hill


Im Rahmen des Projektes soll Aufschluss über den räumlich-zeitlichen Ablauf der Flugbewegungen von Vögeln sowie die Variabilität von artspezifischen Zugintensitäten im täglichen und jährlichen Verlauf im deutschen Teil der Nordsee erlangt werden.

 

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Hydrographie

fino3-forschung-hydrographie Ozeanographische Messungen an der Offshore-Forschungsplattform FINO3: Installation und Betrieb des Messsystems, Erfassung, Archivierung und Bewertung der ozeanographischen Daten

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

Dipl.-Oz. Kai Herklotz


Ziel ist die Erfassung von ozeanographischen Daten an und im unmittelbaren Umfeld der Plattform. Zum Messkonzept gehören:

  • eine Seegangsboje zur Erfassung der signifikanten Wellenparameter und zur Registrierung einzelner Wellen
  • ein akustischer Strömungsmesser zur Aufzeichnung des Strömungsprofils (13 Tiefenstufen) und des Wasserstandes
  • CTD- und Sauerstoffsonden in zwei Tiefenstufen (6 m und Bodennähe) zur Erfassung von Temperatur, Leitfähigkeit, Druck und Sauerstoffgehalt

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Bodenstruktur

fino3-forschung-bodenstruktur FINOSEIS – Technologie für Überwachung des Baugrunds von Offshore-Bauwerken
mit seismischen Grenzflächen-Wellen zur Quantifizierung des Gefahrenpotentials infolge von Strukturveränderungen im Boden

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Prof. Dr. Wolfgang Rabbel


Unter dynamischer Beanspruchung, verursacht durch Strömung, Wellenschlag und Winddruck, kann es in der unmittelbaren Umgebung von Offshore-Bauwerken zu Veränderungen der Sedimentstruktur kommen. Solche Veränderungen können ein beträchtliches Gefährdungspotential für das Bauwerk darstellen.

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Pfahlgründung

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Geotechnische In-situ Messungen und ergänzende Modellversuche zu Grenzzustandsbetrachtungen für die Gründung von Offshore-Windenergieanlagen

Technische Universität Braunschweig

Prof. Dr. Joachim Stahlmann


Die Interaktion zwischen dem Meeresgrund und dem dynamisch beanspruchten Gründungselement durch Welle und Wind sind von wesentlicher Bedeutung für die Dimensionierung und Standsicherheit der Windenergieanlage. Geringe Schiefstellungen der Anlage können zu Lagerschäden am Windrad führen.

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Schallschutz

fino3-forschung-schallschutz 

Erforschung und Anwendung von Schallminimierungsmaßnahmen beim Rammen des FINO3-Monopiles

Universität Hannover, Institut für Statik und Dynamik

Prof. Dr.-Ing. Raimund Rolfes


Im Sommer 2008 wurde die dritte “Forschungsplattform in Nord und Ostsee” etwa 80 km westlich von Sylt gegründet. Ein Monopile mit einem Durchmesser von bis zu 4,75 m wurde etwa 30 m tief in den Meeresboden gerammt. Um die Auswirkungen auf marine Säugetiere zu minimieren, wurde die Baustelle mit einem Blasenschleier umschlossen, der den beim Rammen abgestrahlten Wasserschall reduzieren sollte. Dazu wurde in einem Abstand von 76 m vom Rammpfahl ein Düsenrohr auf dem Meeresboden verankert, in welches Druckluft gefördert wurde.

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