Kurzmeldungen

Versuch der Offshoremontage

Montag, den 25. August 2008 um 19:00 Uhr

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Bei der Offshore-Montage gibt es leider keine Fortschritte zu berichten.
Das Transitionpiece konnte in der 33./34.KW 2008 u.a. wegen mangelnder Verfügbarkeit des vorgesehenen Gerätes nicht installiert werden.

Die Hubinsel "NorthWind" der Dansk Bjergning og Bugsering war zunächst in England aufgehalten worden, so dass sie nach abgeschlossener Mobilisierung in Cuxhaven nur noch für ein Zeitfenster von knapp vier Tagen zur Verfügung stand.

Zu allem Überfluss zog dann aber kurz vor dem Auslaufen die Schleppreederei ihren Schlepper für das Seeponton wegen eines Maschinenschadens ab, so dass als Konsequenz die Ausfahrt zur Phase 1b der Seemontage vom Totalunternehmer abgesagt wurde.

Es bleibt nun allerdings nur noch ein Monat bis zum Termin für die Seemontage des Plattformdecks...

   

Onshore-Arbeiten

Mittwoch, den 13. August 2008 um 20:08 Uhr

2008-08-12-Helideck-aufsetzenLange hatte man drauf gewartet, nun ist es endlich soweit: die wesentlichen Komponenten Plattform- und Helideck sind "verheiratet". Am vergangenen Dienstag wurde der Hub des bis dahin neben der Plattform lagernden, knapp 40t schweren Helidecks mit Hilfe eines Autokran gemacht. Die Abstützung auf der das Helideck stehen soll, war zuvor mit Schablonen auf Maß montiert worden und muss nun noch mit den Trägern des Plattformdecks verschweißt werden. Anschließend müssen dann die Beschichtungen in den Bereichen der Verbindung ergänzt und die Kabelkanäle komplettiert werden.

Schon zuvor hatte man begonnen die einzelnen Mastschüsse auf der Plattform abzusetzen und miteinander zu verschrauben. Inzwischen sind bereits die fünf Schüsse installiert, die später auch auf dem Weg zur Seemontage stehend transportiert werden sollen.

Die seit dieser Woche ebenfalls laufenden Installationen der Wissenschaftler mussten wegen der Arbeiten zwar unterbrochen werden, sollten aber bald wieder aufgenommen werden können.

   

Seeanlagenverordnung novelliert

Freitag, den 01. August 2008 um 21:41 Uhr

Mit Bekanntgabe im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 30 vom 25.Juli 2008 trat eine neue vom Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erlassene Seeanlagenverordnung (SeeAnlV) in Kraft. Diese schließt nun in ihren Geltungsbereich auch Anlagen zur wissenschaftlichen Meeresforschung mit ein, was bedeutet, dass auch zukünftige Forschungsplattformen genehmigungsbedürftig werden, welche bislang nicht unter die SeeAnlV fielen.

Vom Verkehrsministerium wurde jedoch noch kurz vor der Bekanntmachung eine Übergangsfrist bis 2009 in die Verordnung eingepflegt. Da FINO3 sich bereits im Bau befindet, ergibt sich für sie weiterhin keine Genehmigungspflicht und kein entsprechendes Verfahren beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrograhie.

Das FuE-Zentrum FH Kiel GmbH hat das BSH allerdings schon seit Beginn des FINO3-Projektes umfänglich informiert und wurde von diesem bereits am 25.06.08 auf die anstehende Novelle hingewiesen. Insofern wird davon ausgegangen, dass eine Genehmigung sowohl für die Errichtung als auch für den Betrieb der Plattform durch das BSH prinzipiell hätte erteilt werden können.

   

Offshore-Arbeiten

Freitag, den 01. August 2008 um 10:08 Uhr

2008-07-30-img_4382smIn den vergangenen Tagen konnten bei besten Wetterverhältnissen die ersten Offshore-Arbeiten vorgenommen werden. Am Sonntagmorgen waren die Schiffe mit den Geräten aus Cuxhaven ausgelaufen und trafen einen Tag später an der Lokation ein. Der Monopile wurde am Dienstag mit dem Schwimmkran Samson vom Seeponton gehoben und in die Rammführung am Stelzenponton MP45 gestellt. Mit einem MHU800S-Hammer der Fa. Menck wurde der Pfahl ab Mittwochabend auf Tiefe geschlagen und schaut nun nur noch wenige Meter aus der Nordsee. Das Transitionpiece konnte allerdings noch nicht darauf aufgesetzt werden, so dass die Baustelle jetzt durch vom Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven ausgebrachte Tonnen gekennzeichnet wird (s. "navigational warning no. 398" / FOGA-Hinweise).

   

Decksausrüstung und Seemontage

Mittwoch, den 23. Juli 2008 um 20:08 Uhr

FuE-Geschäftsführer Björn Lehmann-Matthaei begutachtete nach der letzten Baubesprechung die Baustelle und den Stand der Arbeiten: Die Container sind auf das Deck aufgesetzt worden und die Kabelkanäle werden bereits montiert. Auch andere Ausrüstungsteile werden in den kommenden Tagen folgen.

In der nächsten Woche allerdings wird - soweit das Wetter es zulässt - zunächst einmal der erste Teil der Seemontage durchgeführt: die Rammung des Monopiles und das Aufsetzen des Transitionpieces. Dazu wurden am Pfahl noch Anschlagpunkte aufgeschweißt an denen der Schwimmkran diesen heben, drehen und aufrecht in die Rammführung an einer Hubinsel stellen kann. Auf dem im Cuxhavener Fährhafen liegenden Ponton wurden zudem die neun Dieselkompressoren verzurrt, die die Druckluft zur Erzeugung des Blasenschleiers bereitstellen werden. Der Rammbär liegt ebenfalls im Hafen und wartet noch auf seine Verladung.

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