Kurzmeldungen

Taucherarbeiten am Pfahl

Freitag, den 20. Februar 2009 um 02:00 Uhr

Vom 18.-20. Februar 2009 war Fa. Baltic Taucher mit der MS Eltra auf der FINO3-Lokation, um die seit der Seemontage Ende Juli 2008 lose am Pfahl hängenden Kabel der TU-Braunschweig zu sichern.

Diese Kabel lieferten bereits während der Rammung erste Daten von den am Gründungspfahl applizierten Sensoren, die während des langjährigen Betriebes der Plattform Effekte wie Bodenverflüssigung und Spaltbildung erfassen sollen. 90% der Sensoren hatten die Rammung überstanden. 

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Vier Taucher freuten sich über die außerordentlich gute Sicht in der kalten Nordsee und dokumentierten ihre Tauchgänge mit Unterwasser-Videoaufnahmen. Dabei zeigte sich, dass der jetzige Einsatz des Generalunternehmers zu spät kam und die Kabel bereits weitestgehend am Austritt aus den Kabelschutzprofilen 4,5 m unter der Wasseroberfläche abgerissen waren.

 

 

Außerdem wurde während des Einsatzes festgestellt, dass die Rammtiefe etwa 90 cm zu gering ist. Eine etwaige Kolkbildung konnte dagegen erfreulicherweise nicht festgestellt werden.

Die Konsequenzen aus der geringeren Rammtiefe bspw. auf die Standfestigkeit der Plattform müssen nun ermittelt und ein Konzept zur zeitnahen Instandsetzung der Kabel soll kurzfristig erarbeitet werden.

   

Montage verschoben auf 2009

Dienstag, den 04. November 2008 um 11:03 Uhr

Nach mehrmaligen vergeblichen Versuchen, die Seemontage noch im Jahr 2008 abzuschließen, wurde mit den Zuwendungsgebern - dem Land Schleswig-Holstein und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Berlin - vereinbart, dem Vorschlag des Generalunternehmers zu folgen und die Fertigstellung des FINO3-Projektes in das kommende Jahr zu verschieben. Die Seemontage der restlichen Plattformkomponenten ist nun für Frühjahr 2009 geplant.

 

   

Montage des Transition Pieces erneut gescheitert

Dienstag, den 14. Oktober 2008 um 20:08 Uhr

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In der zweiten Oktoberwoche 2008 scheiterte ein weiterer Versuch, das Transition Piece auf dem Monopile zu installieren.

Von Bord der Barge "Pontra Maris" hätte mit einem Raupenkran das 55t schwere Stahlrohr angehoben und über den Gründungspfahl gestülpt werden sollen. Anschließend sollte der Ringraum mit einer speziellen Mörtelmischung verpresst werden, die nach 1-2 Tagen soweit ausgehärtet wäre, dass das Platformdeck hätte aufgesetzt werden können.

Dazu kam es allerdings wegen des für den Kranbetrieb zu hohen Seegangs nicht. Kurz vor dem Pfahl wurde vom Kapitän auf Basis seiner Wettervorhersage entschieden, den Einsatz abzubrechen und nach Esbjerg abzulaufen. Diese Szene wiederholte sich zwei Tage später in ähnlicher Form, so dass man am 13.10. unverrichteter Dinge wieder in Cuxhaven einlief.

Damit scheint eine termingerechte Fertigstellung bis Ende Oktober kaum mehr möglich.

   

HUSUM WindEnergy 2008

Dienstag, den 16. September 2008 um 11:56 Uhr

2008-10-10-husumwind2008Nach einer arbeitsreichen aber spannenden Woche geht die deutsche Leitmesse der Windenergie zu Ende. Hunderte von Messebesuchern nutzten die Gelegenheit 'auf einen Sprung' bei FINO3 vorbei zu schauen, versorgten sich mit Informationen und Modellbaubögen oder fachsimpelten mit den Professoren der Fachhochschulen Kiel und Flensburg beim Standnachbarn CEWind.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Besuchern des Messestandes und der FINO3-Pressekonferenz sowie den Ausstellern und Organisatoren auf dem Schleswig-Holstein-Gemeinschaftsstand für die stets angenehme Atmosphäre

 
Aufgrund der großen Nachfrage erhalten Sie die Präsentation im PDF-Format auf unserer Download-Seite .
   

Die Hüllen sind gefallen - Die Plattform in Cuxhaven

Montag, den 15. September 2008 um 11:30 Uhr

2008-09-26-fino3-cuxhavenNachdem die Beschichtungsarbeiten größtenteils abgeschlossen sind, entfällt die Folie, die den Unterbau der Plattform bis dahin vor Wind und Wetter schützte, so dass nun der gesamte Mittelteil von FINO3 offen zu sehen ist.

Da die Konstruktion direkt an der Kaikante steht und auf einer Seite nur die 15 km breite Elbmündung zu sehen ist, bekommt man bei der Begehung bereits einen guten 'Offshore-Eindruck'.

Währenddessen sind derzeit vor Sylt weitere Arbeiten vorgesehen. Hauptaufgabe ist das Aufsetzen des Transition Pieces und die Sicherung der Messkabel der TU Braunschweig, die, aus der Gründung kommend, bis dato nur lose am Monopile herunter hingen.

   

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