Kurzmeldungen

Vulkanasche verhindert Wartungsflug

Freitag, den 16. April 2010 um 14:02 Uhr

SatellitenbildDurch wochenlange Eruptionen des isländischen Eyjafjalla-Vulkans gerieten große Mengen Vulkanasche in die Atmosphäre, die über große Teile Europas verteilt wurden und massive Störungen im Flugverkehr verursachten.

Auch ein für den 16. April geplanter Wartungsflug zu FINO3 musste aus Sicherheitsgründen gestrichen werden; der Hubschrauber blieb vorerst in Westerland auf Sylt.

li: Satellitenbild der Aschewolke über Nordeuropa

   

Seismische Erkundung

Donnerstag, den 25. März 2010 um 15:30 Uhr

FS  HeinckeAm 24. März führte das Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität erneut seismische Erkundungen des Bodens rund um FINO3 durch. Mitarbeiter der CAU nutzten hierfür die am Pfahl in der Gründung installierten Hydrophone und schlossen ihr entsprechendes Aufzeichnungsequipment auf der Plattform an.

Das Forschungsschiff 'Heincke', welches bei Eintreffen des Hubschraubers bereits an der Plattform wartete, brachte zusätzliche Ozean-Boden-Seismometer (OBS) - Stationen aus.

Anschließend wurden mit einer Druckluftkanone (Airgun) Schallimpulse abgegeben, die an der Plattform und an den OBS registriert wurden. Über die verschiedenen Laufzeiten der seismischen Signale können Rückschlüsse auf die Beschaffenheit des Bodens gozogen werden.

Weitere Informationen zum Projekt auf der FINO3-Homepage und auf den FINOSEIS-Seiten der CAU zu Kiel.

   

Auffrischung Steigetraining

Dienstag, den 09. März 2010 um 14:50 Uhr

Steigetraining NortorfAm 9. März trafen sich Projektmitarbeiter des FuE-Zentrums und des GKSS-Forschungszentrums in Nortorf, um den Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung und das Bergen von Kollegen aus der Höhe aufzufrischen. Temperaturen um den Gefrierpunkt und zeitweise Hagelschauer sorgten für offshore-realistische Bedingungen.

Das PSA-Training ist ebenso wie eine regelmäßig zu wiederholende ärztliche Tauglichkeitsuntersuchung unbedingte Voraussetzung für das Arbeiten im Messmast, an der Außenleiter zum Bootsanleger oder innerhalb des Schaftes.

   

Rückflug unmöglich

Donnerstag, den 25. Februar 2010 um 14:46 Uhr

Plattform nachts

Am 25. Februar konnte wegen widriger Sichtverhältnisse erstmals der Flug zurück ans Festland nicht angetreten werden.

Nebel mit Sichtweiten von teilweise unter 50 Metern ließ nach zuvor erfolgten Wartungsarbeiten auf der Plattform einen Start völlig undenkbar werden, so dass schon frühzeitig Betreiber, Flugunternehmen und Angehörige unterrichtet wurden.

Wissenschaftler der TU Braunschweig, der Pilot und ein FuE-Mitarbeiter waren gezwungen, für eine warme Abendmahlzeit an die eingelagerten Vorratskonserven zu gehen und anschließend die Notunterkünfte auf der Plattform einzuweihen. Am nächsten Morgen konnte dann der sichere Rückflug nach Westerland angetreten werden.

   

Wissenschaftler-Treffen

Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 14:46 Uhr

Am 24. Februar trafen die Wissenschaftler des FINO3-Teams an der Fachhochschule Kiel zusammen, um gemeinsam Betriebs- und Messtechnik sowie das Sicherheitskonzept zu erörtern und um erste Forschungsergebnisse aus der bisherigen Vorbereitungs-, Bau- und Betriebsphase auszutauschen.

Wissenschaftlertreffen

   

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